Gefühl feat. Gedanken = Chaos

 

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Die Einladung

Es interessiert mich nicht,
wie du dein Geld verdienst.

Ich will wissen,
wonach du dich sehnst, und ob du es wagst davon zu träumen,
der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht,
wie alt du bist.

Ich will wissen,
ob du es riskierst, dich für die Liebe lächerlich zu machen,
für deine Träume, für das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht,
welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.

Ich will wissen,
ob du den Kern deines Leidens berührt hast,
ob du durch die Enttäuschungen des Lebens geöffnet worden bist,
oder zusammengezogen und verschlossen,
aus Angst vor weiterem Schmerz.

Ich will wissen,
ob du im Schmerz stehen kannst, meinem oder deinem eigenen,
ohne etwas zu tun, um ihn zu verstecken,
ihn zu verkleinern, oder ihn in Ordnung zu bringen.

Ich will wissen,
ob du mit Freude sein kannst, meiner oder deiner eigenen,
ob du mit Wildheit tanzen und dich von Ekstase füllen lassen kannst
bis in die Spitzen deiner Finger und Zehen, ohne uns zu ermahnen,
vorsichtiger zu sein, realistischer zu sein,
oder an die Beschränkungen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht,
ob die Geschichte, die du mir erzählt hast, wahr ist.

Ich will wissen,
ob du einen anderen enttäuschen kannst,
um dir selber treu zu bleiben.
Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst
und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen,
ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du dein Leben aus SEINER Gegenwart entspringen lassen kannst.

Ich will wissen,
ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem,
und trotzdem am Ende eines Sees stehen kannst,
um zum silbernen Vollmond zu rufen: "Ja!"

Es interessiert mich nicht,
zu wissen, wo du lebst, und wieviel Geld du hast.

Ich will wissen,
ob du nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst,
müde und zerschlagen,
um dich um die Kinder zu kümmern.

Es interessiert mich nicht,
zu wissen, wer du bist, und wie es kommt, dass du hier bist.

Ich will wissen,
ob du in der Mitte des Feuers mit mir stehst,
ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht,
wo oder was oder mit wem du studiert hast.

Ich will wissen,
was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
Ich will wissen,
ob du alleine mit dir sein kannst,
und ob du deine Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich magst.

@Oriah Mountain Dreamer

2.8.07 23:46


Fundstück

Ein alter Indianer erzählte seinem Enkel:

In meinem Herzen leben zwei Wölfe.
Der eine ist der Wolf der Dunkelheit, der Angst,
der Verzweiflung und des Misstrauens.
Der andere Wolf ist der Wolf des Lichtes, der Lust,
der Hoffnung, der Lebensfreude und der Liebe.
Beide Wölfe kämpfen oft miteinander.

Der Enkel fragt nach:

Welcher Wolf gewinnt?

Der Indianer antwortet: Der, den ich Füttere...
2.8.07 23:38


Schlaflos

Seid Wochen komm ich nicht zur Ruhe
wälze mich schlaflos hin und her
Gedanken rasen durch meinen Kopf

Ich bin so müde... 

2.8.07 23:24


Offene Ohren

Es wird immer gerne angenommen
offene Ohren zu haben

Zuhören

Rat geben

Analysieren

Bei allem und Nichts

Doch dann kommt die Zeit,
wo man selbst ein offenes Ohr braucht

Zuhören - Ich muss los

Rat geben - Hab keine Zeit

Analysieren - Wir reden später

Wo sind sie, die offenen Ohren?
Werden doch meine so gerne angenommen...

2.8.07 18:43


Haltlos

Die Wunden sind kalt, fast vergessen und alt
Doch die Wut ist immer noch in meinem Kopf

©Zeraphine

31.7.07 17:56


Stille

Die letzten Wochen war es hier still.
Manchmal braucht man eine Auszeit.
Das Leben hält einen zu sehr auf Trab.
Keine Ruhe.
Keine Zeit.
Pause.
Luft holen.
Und dann...
langsam wieder zu sich selber finden
und durch starten...

1.6.07 11:24


Schutzwall

Man kann viel tun, um seine Seele zu schützen

Man kann Mauern errichten,
Schlösser verschliessen,
zusätzliche Riegel anbringen -
Selbstschussanlagen installieren,
Wassergräben ziehen,
alle Brücken abbrechen

Ein schlechtes Bild von sich in die Welt setzen
zur Abschreckung -
Sich verstellen,
sich verleugnen,
sich und seine Sehnsucht

All dies kann man tun
Und all dies nutzt nichts

Denn wenn es so sein soll,
dann wird ein Mensch kommen
Der wird durch Mauern gehen,
den passenden Schlüssel besitzen
Er wird unverwundbar sein,
übers Wasser gehen können
Er wird hinter Deine Maske sehen,
er wird DICH sehen können
Er wird dich sehen als Ganzes,
all Deine Facetten
Und er wird Deine Seele finden und sie nehmen
Er wird sie in die Hand nehmen und Du kannst nur hoffen,
dass er sie zu schätzen weiss

Das ist das einzige,
was Du wirklich tun kannst.
Hoffen,
dass sie geachtet wird

Man kann nicht viel tun
und das ist sicher gut so
So pflegt und wartet man seine Schutzmassnahmen
Baut sie aus
in der Gewissheit,
dass sie versagen werden,
wenn die Zeit da ist.
27.2.07 14:20


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